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  Artikel vom 17.01.2006

Pampower Ballhaus jährlich komplettiert
Von Rita Nitsch
Blankensee. Noch liegt der „Ossenpuhl“ im Winterschlaf. Doch wenn die Sonne höher steht, im März, werden hier Bagger anrücken, um diesen zu renaturieren. Dafür hatte noch zum Jahresende 2005 das Staatlichen Amt für Umwelt und Natur (StAUN) der Gemeinde Blankensee rund 60 000 Euro zur Verfügung gestellt. „Es ist überhaupt bei uns ein schönes Fleckchen Erde“, lädt Bürgermeister Siegfried Dreßler. Da sei der Thursee, der im Sommer zum Baden einlade und ständig vom Gesundheitsamt des Landkreises beprobt werde oder auch die Wälder ringsrum, die Natur pur bieten.
Auch sei es in der Gemeinde sehr lebenswert. „Viele Leute haben seit der Wende ihre Häuser und Grundstücke auf Vordermann gebracht. Fördermittel halfen“, zeigt das Gemeindeoberhaupt auf. So habe er einmal die Summen von 1993 bis 2004 aufgerechnet und sei dabei auf eine Million Euro im privaten Sanierungsbereich gekommen.
Einwohnerschwund gibt es kaum in Blankensee. Die rund 630 Einwohner mit den Ortsteilen Pampow und Freienstein halten sich immer die Waage. „Kürzlich haben sich zwei polnische Familien ein Häuschen gekauft“, erzählt Dreßler. Manch einer staunt immer über das schöne „Ballhaus“ in Pampow, das als Vereinshaus gilt. „Als wir 2004 Kreissieger im Wettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden‘ wurden und dann in die bundesweite Wertung kamen, gab es rund 30 000 Euro, mit denen wir begannen das Haus zu sanieren und mit Möbeln zu bestücken“, zeigt Siegfried Dreßler auf. Dass werde jetzt von Jahr zu Jahr, je nach Finanzlage, weitergeführt.
Solange der Haushalt in der Gemeinde ausgeglichen sei, gäbe es eine finanzielle Unterstützung für die Vereine. Auch die 500 Euro Begrüßungsgeld für jeden neuen Erdenbürger leiste man sich weiter. Eine neue Chance Weiteres zu realisieren ist das Flurneuordnungsprogramm. Im Oktober 2005 ist die Gemeinde Blankensee in dieses aufgenommen worden.
Gemeinsam mit Rothenklempenow soll außerdem die Ortsverbindung Pampow-Grünhof gebaut werden. Der Eigenanteil der Blankenseer liegt bei rund 350 000 Euro. Auch ländliche Wege gilt es noch zu bauen: den Wienke-Weg, den Rieseley-Weg sowie den Brennerei-Weg. „Im April hoffen wir, dass wieder Maßnahmen über die Arge greifen“ so Dreßler. Im grünen Bereich und der Holzwerkstatt gäbe es immer Arbeit. Und wer wissen möchte, wo Blankensee liegt und wie es dort aussieht, der sollte die Homepage anklicken. Fast tagaktuell wird sie von Olaf Lesener gestaltet, der außerdem immer das Gemeindehaus mit schönen Fotos aus der Region versieht. @www.blankensee.de