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Von Rita Nitsch
Blankensee. Noch liegt der „Ossenpuhl“ im Winterschlaf.
Doch wenn die Sonne höher steht, im März, werden hier
Bagger anrücken, um diesen zu renaturieren. Dafür
hatte noch zum Jahresende 2005 das Staatlichen Amt
für Umwelt und Natur (StAUN) der Gemeinde Blankensee
rund 60 000 Euro zur Verfügung gestellt. „Es ist überhaupt
bei uns ein schönes Fleckchen Erde“, lädt Bürgermeister
Siegfried Dreßler. Da sei der Thursee, der im Sommer
zum Baden einlade und ständig vom Gesundheitsamt des
Landkreises beprobt werde oder auch die Wälder ringsrum,
die Natur pur bieten.
Auch sei es in der Gemeinde sehr lebenswert. „Viele
Leute haben seit der Wende ihre Häuser und Grundstücke
auf Vordermann gebracht. Fördermittel halfen“, zeigt
das Gemeindeoberhaupt auf. So habe er einmal die Summen
von 1993 bis 2004 aufgerechnet und sei dabei auf eine
Million Euro im privaten Sanierungsbereich gekommen.
Einwohnerschwund gibt es kaum in Blankensee. Die rund
630 Einwohner mit den Ortsteilen Pampow und Freienstein
halten sich immer die Waage. „Kürzlich haben sich
zwei polnische Familien ein Häuschen gekauft“, erzählt
Dreßler. Manch einer staunt immer über das schöne
„Ballhaus“ in Pampow, das als Vereinshaus gilt. „Als
wir 2004 Kreissieger im Wettbewerb ,Unser Dorf hat
Zukunft - unser Dorf soll schöner werden‘ wurden und
dann in die bundesweite Wertung kamen, gab es rund
30 000 Euro, mit denen wir begannen das Haus zu sanieren
und mit Möbeln zu bestücken“, zeigt Siegfried Dreßler
auf. Dass werde jetzt von Jahr zu Jahr, je nach Finanzlage,
weitergeführt.
Solange der Haushalt in der Gemeinde ausgeglichen
sei, gäbe es eine finanzielle Unterstützung für die
Vereine. Auch die 500 Euro Begrüßungsgeld für jeden
neuen Erdenbürger leiste man sich weiter. Eine neue
Chance Weiteres zu realisieren ist das Flurneuordnungsprogramm.
Im Oktober 2005 ist die Gemeinde Blankensee in dieses
aufgenommen worden.
Gemeinsam mit Rothenklempenow soll außerdem die Ortsverbindung
Pampow-Grünhof gebaut werden. Der Eigenanteil der
Blankenseer liegt bei rund 350 000 Euro. Auch ländliche
Wege gilt es noch zu bauen: den Wienke-Weg, den Rieseley-Weg
sowie den Brennerei-Weg. „Im April hoffen wir, dass
wieder Maßnahmen über die Arge greifen“ so Dreßler.
Im grünen Bereich und der Holzwerkstatt gäbe es immer
Arbeit. Und wer wissen möchte, wo Blankensee liegt
und wie es dort aussieht, der sollte die Homepage
anklicken. Fast tagaktuell wird sie von Olaf Lesener
gestaltet, der außerdem immer das Gemeindehaus mit
schönen Fotos aus der Region versieht. @www.blankensee.de
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