Nordkurier.de
  Samstag, 7. Februar 2004
   
Material wird gesucht
 
Geschichte soll vervollständigt werden
Blankensee (km). Auf der Suche nach Spuren der Vergangenheit sind die Blankenseer schon lange. Doch nun wurden diese Aktivitäten forciert. Sogar im Internet wirbt die Gemeinde um Mithilfe. Alle, die noch Fotos, Urkunden und andere Materialien besitzen, sollten sich mit der Gemeinde in Verbindung setzen. Viel ist nach dem Zweiten Weltkrieg verloren gegangen. Zu der Zeit wurden zahlreiche Flüchtlinge aufgenommen, die später weiter gezogen sind.
Die erste verfügbare Erwähnung von Blankensee existiert aus dem Jahre 1618. Der Ort ist in einem Ausschnitt der "Alte lubinschen Karte" aus diesem Jahr registriert. Schriftliche Unterlagen gibt es aus dem Jahre 1779. Beispielsweise ist dort vermerkt: "Blankensee hat einen Prediger, welcher das hier vom dem Landrathe Jürgen Bernd von Ramin auf seine Kosten in dem Jahre 1732 statt des ehemals in Stolzenburg gewesene Pfarrhaus ganz neu erbaute Predigerhaus bewohnt." Zu der Zeit gab es eine Schmiede, welche die Besitzer des Gutes gemeinschaftlich nutzten, ein Hirtenhaus, eine Kirche und 33 Feuerstellen.
Ein modernes Verkehrsmittel erhielt die Gemeinde 1897, als eine Strecke der Randower Kleinbahn von Stöven bis Hintersee übergeben wurde.

http://www.blankensee.de/ e.mail: webmaster@blankensee.de