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Hermann
Schenkowitz mag Rüsseltiere
Von unserem Redaktionsmitglied
Klaus Möller
Blankensee.
Betritt man die Wohnung des Blankenseers Hermann Schenkowitz empfängt
einem südländisches Flair. Wohl geordnet stehen in den Zimmern
verteilt Elefanten verschiedener Größe. Bekannte und Verwandte
kommen gern zu Hermann Schenkowitz, denn die Rüsseltiere ziehen
den Betrachter sofort in ihren Bann. "Begonnen hat meine Sammelleidenschaft
erst vor rund vier Jahren. Ich habe ein schönes Exemplar gesehen,
sofort zugegriffen und mich verliebt", erzählt der Blankenseer.
Er hat immer mehr gefallen an den Elefanten gefunden und zu sammeln
angefangen. "Es ist fast zu einer Sucht geworden", gesteht
der 54-Jährige ein.
Verschiedene
Materialien Etwa über 150 dieser exotischen Exemplare hat er bereits
zusammen getragen. Der Größte hat eine Schulterhöhe
von etwa 75 Zentimetern und ist aus Alabaster hergestellt. "Der
hat den Wert einer mittleren Urlaubsreise", beschreibt der Sammler.
Die kleinsten Elefanten sind nicht einmal einen Zentimeter groß
und man muss schon genau hinsehen, um die Figuren zu erkennen. Angefertigt
sind die nachgebildeten Tiere aus den verschiedensten Materialien: Leder,
Holz, Bernstein, Glas, Kristall, Marmor, Alabaster und Messing. Auch
die Herkunft ist sehr verschieden. Die meisten stammen aus Deutschland
und Polen. Andere haben eine längere Reise hinter sich: Dänemark,
Holland, Italien, Türkei und Ungarn. "Natürlich habe
ich in den zurückliegenden Jahren nicht allein diese Länder
bereist. Meine Bekannten haben mir viele Exemplare mitgebracht",
erläutert Hermann Schenkowitz. Darum sind auch die Typen sehr verschieden.
"Ich allein hätte nicht alle Exemplare erworben", klärt
der Sammler auf. Dennoch ist er froh über jedes Tier.
Lieblinge
entdeckt In mehreren Zimmern hat der Blankenseer die Exoten verteilt.
Die kleineren stehen in der Anbaureihe und auf anderen Möbeln.
Die größeren Exemplaren haben auf dem Teppich einen Platz
gefunden. "Ich habe die Tiere so hingestellt, wie es mir am besten
gefällt", erzählt der Alleinstehende. Mittlerweile hat
Hermann Schenkowitz auch schon ein paar Lieblinge. "Mein Traum
wäre es noch, einen zweiten, großen Elefanten zu bekommen",
sagt der Blankenseer. Er sollte den Rüssel nach unten halten oder
den anderen Elefanten anschauen. "Es ist aber nicht so einfach
an ein solches Exemplar heran zu kommen und ganz billig ist so ein Elefant
auch nicht"schätzt Hermann Schenkowitz ein. Und haushalten
muss der Blankenseer, denn er ist ohne Job und muss mit den Finanzen
genau rechnen
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