Heut ruht der See..
Eisbrenner & Frauendorf
Es gibt den Rock-Pop-Sänger Tino Eisbrenner, der, wie damals mit seiner ersten Band Jessica, heute mit seinen Glorreichen Sieben über die Openair-Bühnen jagt. Und es gibt den Eisbrenner, den wir in unserer Not bei der Suche nach Schubladen als Chansonier bezeichnen würden. Dessen Kraft in den leisesten Tönen an Unendlichkeit gewinnt.
Heinz Rudolf Kunze sagte einmal über ihn: "Eisbrenner ist keine Schublade - er ist der Schrank." Und das trifft wohl den Nagel auf den Kopf.
Tino Eisbrenner, der kurz vor seinem dreißigjährigen Bühnenjahr steht, zaubert sich mit "Heut ruht der See" zurück in die Welt des Chansons, in der er seit seiner Arbeit in Der wilde Garten immer wieder deutliche Spuren hinterläßt. Große Melodien und Texte, die Herz und Verstand aufwühlen - gemeinsam mit seinem kongenialen Musikerkollegen Heiner Frauendorf am Akkordeon durchforscht er eigenes (Chan)songmaterial und macht Lieder von Carles Aznavour bis Tom Waits zu den seinen.
Frauendorf gilt als die neue große Entdeckung an seinem Instrument und Eisbrenner, verwöhnt durch das Akkordeonspiel seines Freundes Tobias Morgenstern, kann das nur bestätigen. Im Zusammenspiel von Eisbrenner & Frauendorf und der großen Lust, die ihre gegenseitige musikalische Verführung spüren lässt, weht jener Hauch von Magie, die ein Publikum in den Bann schlägt und den Abend zum elektrischen Erlebnis werden lässt.
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